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Ihr Reiseführer für Frankreich

Océanopolis - ein fantastischer Blick in die Unterwasserwelt


Wer sich für die Welt unter der Wasseroberfläche interessiert, sollte auf keinen Fall an Brest vorbeifahren, denn hier findet man das Océanopolis: Themenpark, Meeresmuseum und Aquarium in einem. Was hier, direkt am Hafen von Brest, auf inzwischen 8000 m² geschaffen worden ist, wird jung und alt begeistern.

 

Die Gesamtkonzeption der Anlage beschert dem Besucher Einblick in drei große klimatische Bereiche: die bretonische Küste inklusive Nordatlantik, die Polarregionen und die Tropen.


Wer sich Zeit nimmt, der kann bei seinem Besuch jede Klimazone der Welt kennenlernen, ohne weit reisen zu müssen.

 


 


Es wurde wirklich viel Mühe aufgewendet, um dem Besucher bei seinem Rundgang durch drei Pavillons die Unterwasserwelt näher zu bringen. Und nah dran ist man auf jeden Fall. Insgesamt wurden 50 Wasserbecken geschaffen. Das kleinste fasst 50 Liter, das größte bringt es auf eine Million Liter.

 

Durch die raffinierte Architektur gibt es nicht nur die Möglichkeit, die Meeresbewohner aus gewohnter Perspektive zu beobachten, man kann sie auch durch dicke Glasscheiben unter Wasser bei ihren Aktivitäten beobachten. So bekommt man einen fantastischen Einblick in den Lebensraum Meer. Das absolute High-light für fast jeden Besucher sind zum einen die Haie und zum anderen das Becken mit den Robben. Die Haie bestechen durch ihre geschmeidigen Bewegungen, die Robben durch ihre geradezu ansteckende Lebenslust und ihren Bewegungsdrang unter Wasser.


Durch zahlreiche Effekte wie "Tauchgänge" in die verschiedenen Tiefen des Meeres, Hubschrauberflüge über das Eis der Antarktis per Leinwand oder Taucher, die die Fischer per Hand füttern ist der Rundgang von Beginn an spannend und bleibt es bis zum Schluß.


Aber nicht nur die Tierwelt im Océanopolis ist spektakulär. Auch die Unterwasserflora, die sich dem Besucher präsentiert, ist mehr als gelungen und weckt das Interesse. Es gibt ein Korallenriff zu sehen, man kann das Tropengewächshaus besuchen, Mangroven und andere tropische Gewächse bewundern. Beim Durchwandern der einzelnen Pavillons hat man wirklich den Eindruck, sich in der jeweiligen Klimazone zu befinden.

 


 


Das ganze ist eingebettet in eine parkähnliche Anlage, die gerade im Sommer dazu einlädt, es sich in einem der Restaurants oder auf den vorhandenen Picknickplätzen gemütlich zu machen, während für Kinder ein Spielplatz zur Verfügung steht. Wer sich eine Erinnerung mitnehmen möchte, kann in den zur Anlage gehörenden Boutiquen und Shops die verschiedensten Souveniers kaufen.


Das Océanopolis ist übrigens gut über die Autobahn zu erreichen, der Weg zu diesem echten Erlebnis ist zur genüge ausgeschildert. Der Eintritt ist, zugegebenermaßen, nicht ganz billig. Wer sich aber zu einem Besuch entschließt, wird es nicht bereuen, denn man bekommt einen echten und im wahrsten Sinne tiefen Einblick in einen Lebensraum, der über weite Strecken noch unerforscht ist. Geöffnet hat die Anlage übrigens das ganze Jahr über, es gibt aber Ausnahmen, wie z.B. die Ferien, in denen besondere Öffnungszeiten gelten.

 

 







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