Startseite Kontakt Impressum

Ihr Reiseführer für Frankreich

Phönix-Park in Nizza - Frankreich


Der Phönix-Park in Nizza besitzt zu Recht den Ruf, ein botanischer Garten aller ersten Ranges zu sein. Der Park, der eingangs der schillernd am Mittelmeer gelegenen Stadt liegt, zieht sich über 7 Hektar hin. Mehr als 2500 verschiedene Pflanzenarten können hier Schutz in mediterranen Ambiente finden.

 

Das bedeutende tropische Gewächshaus gilt mit seinen mehr als 7000 qm und mit der alles überragenden Höhe von 25 m, zu Recht als eines der größten in ganz Europa. „Serre geante Diamant vert“ (er ist wie ein grüner Diamant), meinen nicht nur die Franzosen.

Jeder der mal im Süden von Frankreich zu Besuch ist, sollte sich nicht scheuen, den Weg nach Nizza und zum Phönix-Park zu wagen, zumal die Mittelmeerstadt auch im Winter eine der mildesten Orte der Cote d’Azur ist.

 


 

 

Früher hatte der Ort ein etwas schmuddeligen Images, als altes Seebad an der malerisch gelegenen Engelsbucht hatte es sich zwar viel vom verblichenem Charme früher Tage bewahrt, war aber nicht mehr ganz zeitgemäß für die neuen Touristen auf ihren schmucken Boten und teuren Autos; doch in den letzen Jahren geht es aufwärts und die Wirte am Hafen haben ihre Kneippen und Bistros auf Hochglanz gebracht, wozu auch der 1990 eröffnete Phönix-Park entscheidend beigetragen hat.

Neben dieser gelungen rekonstruierten Hafenatmosphäre, die viele Bootsfreunde und Fans der feinen französischen Fisch- und Meeresküche anzieht, ist der Hauptanziehungspunkt für die Nizza Besucher der Phönix Park und sein international stark beachtetes Gewächshaus.

Dieses Gewächshaus hat viel zu bieten, es inszeniert auf sieben verschiedene Arten das tropische Klima, die baumgroßen Farne der Waldes kontrastieren mit Gärten, die in einzigartiger Weise eine prachtvolle Präsentation der Blumen- und Pflanzenwelt zeigen.

Auch die Fauna des Waldes und des Meeres zeigt sich in wilder Schönheit: Man kann auf einen Rochen treffen, den man berühren kann und dabei feststellen, dass die Angst, einen elektrischen Schlag zu bekommen, völlig unbegründet ist.

 

Mit zur Fauna gesellen sich Hunderte Schildkrötenarten, grelle und bunte Vögel wie Schneeeulen und Papageien, ein Vogel Strauß blickt anmutig auf alle herab und für die Freunde des kleinen Getiers hat man ein eigenes Insektarium angelegt, eine Attraktion die man so auf der Welt kaum wieder findet; dort kann man Schmetterlinge in einer solchen Vielfalt von Größen und Farben bewundern, dass man nicht mehr aus dem Staunen herauskommt.

 




Sehr interessant ist auch der Tropengarten, wo riesige Bananenstauden neben Palmen, Melonen- und Brotbäume stehen und man über die Kaffeesträucher staunen kann. Insgesamt werden im Park mehr als 2000 Pflanzenarten präsentiert, besonders die 300 Orchideenvarianten sind von bemerkenswerter Schönheit und stehen damit in harter Konkurrenz zu den nicht mehr zu zählenden Rosenarten.

 

Man sollte sich für diesen außergewöhnlichen Park mehr als ein oder zwei Tage Zeit nehmen, zur Entspannung kann man am Abend durch den Schlosspark schlendern: Man verläuft sich mit großen Vergnügen in einen grünen Labyrinth und freut sich, insbesondere im manchmal heißen Sommer, an der erfrischenden Kühle des Unterholzes und eines gurgelnden Wasserfalles.
Ein Ausflugsziel der besonderen Art.

 







© Frankreich Reiseführer - Das Land der Kontraste! | fra1 | fra2 | fra3