|
Top Infos
Diät - Abnehmen – Ernährung
Kneift die Lieblingsjeans? Spannt das Hemd über dem Bauch? Steht der Badeurlaub vor der Tür? Zeit, ein paar überflüssige Pfunde loszuwerden. Aber wie? Diäten gibt es viele, gesund sind sie längst nicht alle und welche verschafft langfristige Erfolge?
Der so genannte Jojo-Effekt ist zu Recht gefürchtet – kaum ist die Diät abgeschlossen, schummeln sich wieder mehr und mehr Fettpölsterchen auf die Hüften – oftmals mehr, als man gerade mühselig losgeworden ist.
Manche Diäten werden als Wundermittel oder Patentrezepte angeboten – sind aber häufig auf längere Sicht weder gesund noch durchzuhalten, da auf bestimmte Lebensmittel komplett verzichtet werden soll und der Organismus nicht alle Nährstoffe erhält, die er braucht.
Abnehmen klappt weder im Schlaf, noch durch den Verzicht auf einzelne Nachrungsmittelgruppen.
Gesund soll sie also sein, die Diät, und sich langfristig durchhalten lassen. Denn nur, wenn das eigene Essverhalten dauerhaft geändert werden kann, stellt sich bleibender Erfolg ein.
Welche Diäten gibt es und wo liegen ihre jeweiligen Vor- und Nachteile?
Abnehmen mit Weight-Watchers
Das Diät-Programm von Weight-Watchers setzt auf eine langfristige Umstellung der Ernährung, wobei grundsätzliche alle Lebensmittel erlaubt sind. Das Programm „FlexPoints“ weist für jedes Lebensmittel Punkte (Flexpoints) aus. Je nach persönliche Situation darf man jeden Tag eine bestimmte Anzahl Punkte zu sich nehmen. Obst und Gemüse haben dabei z.B. wenig Punkte, Schokolade, Fritten und Pizza viele. Seine Mahlzeiten stellt man dann nach eigenen Wünschen selbst zusammen und achtet darauf, die persönliche Punktzahl nicht zu überschreiten. Für Sport und körperliche Aktivitäten kann man sich so genannte Bonus-Points gutschreiben – und die dann natürlich „verfuttern“.
Ein weiteres zentrales Element dieser Diät sind die wöchentlichen Treffen und der Austausch in einer Gruppe Gleichgesinnter. Hier werden Erfahrungen ausgetauscht, aber auch Zusammenhänge über gesunde Ernähung vermittelt und vor allem die Motivation gestärkt. Für alle, die keine Gelegenheit haben, die Weight-Watchers Treffen zu besuchen, gibt es ein Internet- und einen Fernkurs.
Die Vorteile dieser Diät liegen in dem offenen Punktesystem – jeder isst, was er mag, muß auf nichts verzichten und darf auch gelegentlich mal „Schlemmen“. Das sind ideale Bedingungen, die Diät tatsächlich durchzuhalten.
Die Gruppenleiter bei den Weight-Watchers Treffen sind ehemalige erfolgreiche Teilnehmer. Das ist Chance und Risiko zugleich – sie wissen, wovon sie reden, haben selber viel Erfahrung mit Ernährungsumstellung und Diäten, sind aber keine ausgebildeten Ernährungsberater.
Die Teilnahme am Weight-Watchers Programm ist kostenpflichtig.
Abnehmen mit der PfundsFit Diät
Die so genannte PfundsFit Diät entstand in der Zusammenarbeit der AOK mit dem Ernährungspsychologen Volker Pudel und legt den Schwerpunkt auf den Umgang mit Fett. Gleichzeitig steht der Genuss ohne schlechtes Gewissen sowie das eigene Wohlbefinden im Vordergrund. Ähnlich wie beim Weight-Watchers-Programm darf man alles essen, muß aber Fettaugen zählen – Punkte, die es für fetthaltige Nahrungsmittel gibt. Auch diese Diät kann also bequem an die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben angepasst werden. Gleichzeitig werden die Teilnehmer zu mehr Bewegung ermutigt.
Die PfundsFit Diät verfügt über eine eigenes Online-Angebot, das sogar kostenlos zur Verfügung gestellt wird (www.pfundsfit.de). Neben interaktiven Tests erhält man Tipps per Email sowie zahlreiche Anregungen für gesunde Ernährung und Bewegung. Das PfundsFit Konzept spart Fette und setzt auf den Verzehr von Kohlenhydraten – aber die können durchaus auch dick machen.
Die Brigitte Diät
Die Diät der Frauenzeitschrift Brigitte ist weit verbreitet – hier bekommt man feste Essenspläne, denen man folgt. Im Mittelpunkt steht die langfristige Änderung der Ernähungsgewohnheiten auf eine ausgewogene Ernährung nach neuesten Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft. Gezählt werden hier die Kalorien pro Gramm eines Nahrungsmittels – so sicht man recht schnell, was dick macht und was satt.
Für die Brigitte-Diät gibt es ein zweigeteiltes Online-Angebot: Ein Teil ist komplett kostenlos, man kann aber auch die individuelle Beratung durch einen Ernähungs-Coach kaufen und sich ganz auf die eigene Person zugeschnittene Ernährungspläne zusammenstellen lassen. Zweimal im Jahr starten Brigitte-Diäten in Zusammenarbeit mit der Barmer Ersatzkasse.
Die Brigitte-Diät zielt auf Frauen – die meisten Tipps und Motivationshilfen sind auf Frauen zugeschnitten. Männer kommen da eher zu kurz.
Herbalife Diät
Die BCM-Diät
Für alle, die mehr wollen als nur ein paar Pfunde für die Bikinifigur loszuwerden, gibt es die ärztlich unterstützte BCM-Diät, die sich an Adipöse wendet. Das Abnehmen erfolgt hier in kleinen Gruppen in Zusammenarbeit mit Arztpraxen vor Ort. Neben der Gewichtsreduktion sollen neue Ess- und Verhaltensweisen erworben werden.
Gestartet wird mit zwei Tagen, an denen es nur Getränkepulver-Drinks gibt, dann erfolgt die Umstellung auf eine ausgewogene Mischkost. Zur Erfolgsmessung wird die Körperzellmasse gemessen.
Das Online-Angebot (www.bcm-at-home.de) ist kostenpflichtig, ein zweiwöchiger Testzugang ist aber kostenlos.
|