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Ihr Reiseführer für Frankreich

Île de Ré


Feine Sandstrände, frischer Wind, wunderbare Pinien- und Zypressenwälder, schöne Gärten, ein Blumenmeer soweit das Auge reicht: Die Schönheit dieser Insel läßt sich kaum in Worte fassen:


Die Île de Ré liegt an der Westküste Frankreichs, etwa auf der Höhe von La Rochelle auf dem Festland. Sie gehört verwaltungstechnisch zum Département Charente-Maritime in der Region Poitou-Charentes.


Zwischen ihr und ihrer Nachbarinsel, der Île d`Oléron befindet sich eine künstliche Insel mit dem Namen Fort Boyard.
Seit dem Jahr 1988 ist die Île de Ré durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Der Weg auf der 2,9 Kilometer langen Brücke kann zu einer Vorfreude für den anstehenden Aufenthalt werden.

 


 


Seinen Aufenthalt kann man in einer der wundervollen Gemeinden Ars-en-Ré, La Couarde-sur-Mer, La-Flotte-en-Ré, Le Bois-Plage-en-Ré, Les Portes-en-Ré, Loix-en-Ré, Saint-Clément-des-Baleines und Saint-Martin-de-Ré verbringen. Zahlreiche Gaststätten, Ferienwohnungen und Campingplätze stehen hier zur Verfügung.

 

Das Meer ist von keinem Platz der Insel weit entfernt. Die Strände sind in der Regel sehr sauber und werden bewacht, so dass sich alle Familienmitglieder wohl fühlen können.


Die Freundlichkeit der Inselbewohner ist ein weiteres Argument für einen Urlaub auf dieser zauberhaften Insel. Ihre wunderschöne Landschaft kann man auf den gut beschilderten Wanderwegen oder den Radwegen mit einer Länge von über 100 km.
Der Osten der Insel ist am fruchtbarsten, auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen wächst vor allem Gemüse, Kartoffeln und Trauben.


Eine wichtige Einnahmequelle für die Inselbewohner ist der Weinbau, der hier schon seit dem 10. Jahrhundert gepflegt wird. In der Hauptsache werden die Rebsorten. Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Chardonnay, Colombard, Merlot, Sauvignon Blanc und Ugni Blanc angebaut. Der Wein wird direkt auf der Insel gekeltert. Der Besuch eines Weinkellers wird zu einem interessanten Erlebnis für große und kleine Gäste.


Daneben hat die Muschelzucht, insbesondere die Austernzucht, eine lange Tradition. An der Nordküste der Île de Ré, dem Pertuis Breton, sind viele Austernzüchter zu finden. Hier trifft man auch die Fischer der Insel, die ihren Fang direkt vom Boot aus verkaufen. Frische Fische, Gemüse, Obst und vieles mehr kann man auch auf einem der täglichen Märkte erwerben. Ein Bummel über den Markt wird dazu zu einem Vergnügen für alle Sinne.

 


 


Hier kann man sich für die Zubereitung der nächsten Mahlzeit eindecken. oder man wählt den Besuch eines der charmanten Restaurants der Insel. Eine exzellente Küche, überwiegend Fischgericht, frisch vor der Haustüre gefangen, trägt zu einem erholsamen Urlaub bei. Dabei kann man Kraft tanken für die nächsten Unternehmungen auf der Insel, es gibt sehr viel Sehenswertes:


Ein Miniaturzoo mit dem Namen Arche Noah-Park beinhaltet eine interessante Muschelsammlung und erfreut Große und Kleine. Dazu gehört der Parc Amazonia, hier leben farbenprächtige Papageien und Kakadus.


Die Fischschleusen bei Saint-Clément-des-Baleines und Sainte-Marie-de-Ré stehen unter Naturschutz. Interessenten können sie mit etwas Abstand besichtigen. Sehr hübsch anzusehen ist sowohl der alte wie auch der neue Leuchtturm.
Die Festungsanlagen in Saint-Martin-de-Ré wurden von Vauban erbaut und lassen ein Stück Geschichte der Insel erahnen.


So wird ein Urlaub auf der Île de Ré zu einem vielseitigen Erlebnis für die ganze Familie. Wer sich für die heimische Tierwelt interessiert, kann im Vogelschutzgebiet „Réserve naturelle de Lilleau des Niges“ mit einem Informationszentrum wundervolle Brachvögel, Regenpfeifer, Knäkenten, Ringelgänse und viele mehr beobachten.

 

 







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