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Ihr Reiseführer für Frankreich

Cote dÁzur - ein Landstrich zwischen

Traum und Wirklichkeit


Die Cote dÁzur, ein Teil der französischen Mittelmeerküste, ist von jeher ein Landstrich, mit dem viele Begriffe wie Reichtum oder Luxus verbinden. Woher sie ihren Namen hat, ist umstritten. Manche behaupten dass der an über 300 Tagen im Jahr azurblaue Himmel der Küste gegen Ende des 19. Jahrhunderts den Namen gab. Andere allerdings sind der Meinung, der Name hätte im azurblauen Wasser seinen Ursprung.


Dieser Küstenstreifen, der sich von Menton im Osten bis Hyeres im Westen erstreckt, ist einerseits der Inbegriff für wundervolle Landschaften andererseits für luxuriösen Urlaub. Was den Luxus betrifft, haben sicher Städte wie Monte Carlo, Nizza oder Cannes beigetragen. Glamouröse Großereignisse wie die Filmfestspiele von Cannes oder der Formel 1-Grand Prix auf dem Stadtkurs von Monte Carlo ziehen jedes Jahr die Reichen und Schönen der ganzen Welt an und sind überall ein Begriff.


Aber wer weiß schon, dass z.B. Nizza so viele Museen besitzt, wie sonst keine französische Stadt (ausgenommen Paris natürlich) oder dass Antibes mit dem Musée Picasso einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts ein vielbeachtetes Denkmal gesetzt hat.

 


 


Daß die Menschen bereits früh dem Charme der Côte d\\'Azur erlegen waren, beweisen viele prähistorische Funde, die in den verschiedensten Museen von Monaco und Nizza aufbewahrt werden. Ein Zeichen dieser frühen Besiedlung findet man rund um den Mont Bégo. Dort wurden von der kelto-ligurischen Urbevölkerung im Vallée des Merveilles mehr als 35.000 Felsbilder in den Stein geritzt.

 

Aber auch die Griechen und die Römer ließen sich an der französischen Mittelmeerküste nieder, wie nicht nur die Amphitheater von Fréjus und Cimiez ziemlich eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die von Kaiser Augustus errichtete Siegestrophäe von La Turbie stellt mit ihrer Großartigkeit allerdings alle anderen antiken Bauwerke eindeutig in den Schatten.


Die Cote dÁzur steht aber nicht nur für Glamour und geschichtsträchtige Bauwerke. Auch Naturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Das rot leuchtende Massif de l\\'Estérel oder das benachbarte Massif des Maures gehören nicht nur zu den ältesten Gebirgszügen Europas, sie eignen sich auch für ausgedehnte Wandertouren abseits des Massentourismus, der eigentlich das ganze Jahr über anhält.

 


 

 

Zu den vielen ausländischen Besuchern kommen am Wochenende noch die Mailänder und Turiner, die diese Gegend als Naherholungsgebiet für sich entdeckt haben.
Sobald man die vielbefahrene Küstenstrasse verlässt und das Hinterland erkundet, trifft man auf eine ganz andere Welt. Man findet überall verträumte Bergdörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint.

 

In manchen schon aufgegebenen Ortschaften hat sich neues Leben entwickelt, haben sich ganze Künstlerkolonien entwickelt, die davon leben, ihre Kunst an den Mann oder die Frau zu bringen. Ob Bilder, Skulpturen, Glasarbeiten oder Schmuck. Es findet sich für jeden Geschmack etwas.


Die Cote dÁzur zu besuchen lohnt sich auf jeden Fall. Mit etwas Zeit und Geld kann man hier viel erleben.

 

 







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